Segelcharter in der Türkei

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Wir belegen unsere Kabinen, verstauen unsere Sachen und duschen komfortabel in den marmorgefliesten, sehr gepflegten Duschen der Marina. Die Marop, so der Name unseres Seglers, verfügt zwar auch über gute Duschmöglichkeiten pro Kabine, doch herrscht auf einem Segler immer Platzmangel, alles ist etwas enger und die Liegegebühren pro Nacht von DM 120,--, die die freie Benutzung aller Einrichtungen beinhaltet, haben wir schließlich bezahlt. Anschließend begeben wir uns ins Restaurant Northern, wo Luggi einen Tisch für uns reserviert hat.

Das Essen im Restaurant ist gutbürgerlich, besonders die Vorspeise und die sehr witzige Nachspeise verdienen besondere Beachtung. Wir zahlen dort selber, da insgesamt 4 abendliche Landgänge in der Reise-Pauschale nicht enthalten sind. Wir haben am Steg fast direkt gegenüber der hinsichtlich des Verkehrs sehr kommunikativen Marina-Tankstelle festgemacht und benötigen kaum fünf Minuten bis zum Restaurant.

Marmaris selbst macht einen netten, relativ gepflegten Eindruck, mit vielen Restaurants, Ausflugsschiffen und Discotheken (sehr lebendig und geräuschemittierend!). Wir machen einen ausgiebigen Bummel, kehren gegen 00.00h auf das Schiff zurück und genehmigen uns dort aus der reichlich sortierten, von uns im voraus pauschal gebuchten Getränkebar (DM 90,-- pro Person und Woche) noch einen Absacker und begeben uns dann in die Horizontale. Dabei freuen wir uns über das liebevoll gemachte Bett incl. Bettwäsche, das auch nicht auf allen Törns selbstverständlich ist .

Der nächste Morgen ist zunächst ausgefüllt mit der eingehenden Besichtigung des Schiffes, entsprechenden Erklärungen und dem Ablegemanöver. Wir ergänzen zunächst unseren Dieselvorrat an besagter gegenüberliegender Tankstelle. Eine Katze, die während der Nacht unter unserem Dingi an Bord zugebracht hatte, möchte den Tankstopp für einen Schiffswechsel nutzen, verschätzt sich aber in der Entfernung zum Steg (hatte die etwa einen Kater?) und platscht mit Getöse ins Wasser, eine für Katzen sicher sehr unangenehme Erfahrung. Während ich noch geistesblitzartig über erste Rettungsmaßnahmen nachdenke, klettert das Tier behende am Fender hoch (der mit mit Stoff bezogen ist, was ein Glück für die Katz!) und rettet sich diesmal sicher und triefend an Land.