Humorvoller, kritischer Reisebericht Patagonien/Feuerland/Chile
 

   

5. Version vom: 11.11.1999
 

Am 17.11.97 gegen 11:00 h starten wir von Hannover mit einem Airbus A 300 der Iberia in den wolkenverhangenen dunklen Himmel in Richtung Spanien. Wir freuen uns, dass uns unsere Eltern zum Flughafen gebracht haben. Anni und Georg sind extra aus Ritterhude herübergekommen und haben im Flughafen mit uns gefrühstückt. Für die Eltern ist unser Trip nach Südamerika wahrscheinlich nur ein gefährliches und vermeidbares Abenteuer, aber keinesfalls der von uns so dringend benötigte Urlaub. Man macht sich halt Sorgen – Südamerika – das könnte nichts Gutes bedeuten.

Nach einer eineinhalbstündigen Zwischenlandung in Barcelona (regnerisch-kühl, mit einigen sonnigen Abschnitten) fliegen wir nach Madrid weiter (wieder die Maschine wechseln), wo wir nach einem mehrstündigen Aufenthalt gegen 23:00h einen alten Jumbo der Arerolineas Argentinas (AA) besteigen und in Richtung Buenos Aires abheben. Für einen Linienflug ist der Sitzkomfort in den mit Leder bezogenen und relativ verschlissenen Sitzen relativ schlecht, was primär am  deutlich zu geringen Sitzabstand liegt.

Nach einem sehr unruhigen Flug wird unsere pünktliche Ankunft in BA durch eine unplanmäßige Zwischenlandung in Sao Paulo verhindert, die wir wegen Spritmangel (starker Gegenwind) erleiden müssen. Das ist verwunderlich, denn die Jetstreambedingungen sind bei der Flugplanung hinlänglich bekannt. Oder ist das etwa eine „planmäßige“ außerplanmäßige Landung?