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Der Traum der Südsee, extrem
exklusives Ressort mit sehr
naturnaher Ausstattung
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1990 und 1998 (von Bord eines Schiffes der "Blue Lagoon Cruises" aus) waren
wir auf dieser Trauminsel, die Ihr amerikanischer Besitzer Richard (der dort
mit seinem einheimischen Freund und seiner Familie lebt) in einem sehr
naturnahen Zustand belassen hat. Ursprünglich wurden die Hütten als
exklusive Unterkünfte für die Filmcrew gebaut, die dort den Film "Die blaue
Lagune" mit Brooke Shields drehte. Nach Fertigstellung des Films erwarb der
damals in der Filmbranche tätige Richard für einen relativ kleinen
Dollarbetrag die gesamte Insel (das war eine große Ausnahme und heute wäre
das nicht mehr möglich) und machte aus ihr ein kleines exklusives Ressort.
Die Preise sind exorbitant, die Leistungen jedoch adäquat. Ein Paradies zum
Wohlfühlen in einer intakten naturnahen Umgebung. Immer wieder faszinierend
ist die Fröhlichkeit und die Freundlichkeit der Insulaner, die die Gäste in
Ihre Bräuche einweihen und ihnen einen großen Teil ihrer Lebensweise
vermitteln, die wir als eine der besten in der Welt betrachten. Seit Richard
mit seinem einheimischen Freund Joe dort nur durch gemeinsame extreme
Anstrengungen einen der schlimmsten Hurrikans überlebte, sind die beiden
unzertrennlich.Auch
wir reisten an einem Tag ab, an dem ein Hurrikan drohte. Wir wollten
anschließend die Blue Lagoon Cruise durchführen, diese wurde jedoch wegen
des Wetters gecancelt. Bei einem letzten Telefonat vom Turtle Büro am
Flughafen von Nadi lud uns Richard ein, zurückzukommen und dort für 50% des
normalen Preises mit ihm und noch zwei weiteren
Paaren den Hurrikan abzuwettern, was wir (alle weiteren Gäste hatten das
Weite gesucht und hielten uns für komplett verrückt) dankend und begeistert annahmen. Also fuhren
wir zum Wasserflugzeug zurück und der Pilot, der uns gerade von der Insel
geflogen hatte, traute seinen Augen und Ohren kaum, als wir ihn baten, uns wir wieder zurück
auf die Insel zu bringen. Ich
musste ihn wegen der Sturmwarnungen erst überreden, schließlich flog er uns
aber doch zur Insel zurück (OK, man, I will try it, i´am only have VFI). Er fuhr nicht zum Steg,
sondern setzte uns um Zeit zu sparen direkt am
Strand ab.
Die Angestellten trugen uns
fröhlich lachend samt Gepäck aus der Maschine und nach
5 Minuten war er mit seiner Cessna wieder auf dem Rückflug. Alle hießen uns am Strand mit
einem "Welcome Back" Schild willkommen.
Zusammen mit einem jungen
Ehepaar aus den USA und einem aus Australien erlebten wir innerhalb der
folgenden Tage den angekündigten Hurrikan. Es war eine einmalige Erfahrung, alle
Sturm-Vorbereitungen selbst mitzumachen, alles zu filmen, mit allen abends die
übliche "Bowl of Kawa" zu teilen und die relative Unbefangenheit
der Fijianer gegenüber den Naturgewalten zu erleben. Die anschließende heftige Sturmnacht
werden wir für immer im
Gedächtnis behalten. Hier sind einige Bilder vom Turtle Paradies, wo bereits
viele Berühmtheiten ihren Urlaub verlebt haben. |
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